Am Pfingstsonntag trafen sich 26 Kadersportler für das zweite bundesweite Kadertraining im Pointfighting. Der Austragungsort war die geräumige Sporthalle des Bodo-Do-Tameshi e.V. in Darmstadt. Mit einem gültigen negativen Corona-Test sowie erneutem Test direkt vor Ort wurde die Gesundheit der Athleten und Trainer garantiert.

Neben einigen neuen Sportlern trat auch das Trainerteam der Disziplin Pointfighting zum ersten Mal in dieser Konstellation vor dem Kader auf. László Gombos stellte sich als neuer Disziplintrainer vor, auch wenn es als hochdekorierter Sportler bei vielen keiner weiteren Vorstellung bedurfte. Für viele Athleten war es jedoch spannend, László nun auch in der Rolle als Trainer kennenzulernen.
Als zweite Verstärkung trat Stefan Reinboth als neuer Stützpunkttrainer Süd an, der bis 2018 selbst noch aktiver Kaderathlet war. Ein bereits bekanntes Gesicht ist Leonard Ademaj. In seiner Funktion seit 2018 als Stützpunkttrainer Mitte war er gestern der Dritte im Trainerteam. Zusätzliche Unterstützungen gab es durch Daniela Meng (Funktionstrainerin Nachwuchs) und Sven Mager (Nachwuchtrainer) im Bereich der Leistungsdiagnostik. Zuletzt unterstützte noch Lazaros Emmanouilidis mit Schnelligkeitstest durch seine selbst entwickelte App „Reaction Counter“. Die Sportler mussten hier mit vier vorgegebenen Techniken schnellstmöglich reagieren. Die gesammelten Testwerte bieten dem Trainerteam nun eine gute Datenlage, um zukünftige Leistungsstände zu ermitteln.

Das Training fokussierte sich auf Leistungstests und Sparring. Da das letzte Bundeskadertraining im August 2020 stattfand, musste der Fitness-Level der Athleten ermittelt werden. Unter den gegebenen Bedingungen war der Leistungsstand aller Athleten erfreulich gut. Die Motivation, mit vielen verschiedenen Sportlern zusammen zu trainieren, war allerdings noch viel größer. Die Trainer zeigten sich zufrieden mit dem Einsatz aller Beteiligten und blicken optimistisch auf eine hoffentlich nahende Wettkampfsaison.